

Der “Ring der Macht” oder einfach nur eine Spielerei?

Erfahrungsbericht:
Auf der Suche nach dem passenden Ringlicht half mir das Videotutorial von Alexander Heinrichs “Neon Shooting”. Alexander merkt darin an, dass man ein Ringlicht mit möglichst großem Durchmesser wählen sollte. Gesagt getan – die passende Dauerringleuchte, mit einem Durchmesser von ca. 45 cm, fand sich dann schnell bei Amazon: »Tageslicht-Ringleuchte 65 Watt
Dieses Ringlicht kann mit einem passenden Stativ gut eingesetzt werden. Ohne Stativ ist es wohl er schwer bist gar nicht für die Peoplefotografie einsetzbar…

Die Helligkeit der Leuchte ist überaus hoch und für das entsprechende Model, gerade am Anfang, irritierend. Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich jedoch an das helle Licht. Man sollte so natürlich nicht allzu lange Fotos machen, da dies extrem anstrengend für die Augen des Models ist.
Da es sich um ein Dauerlicht handelt, verkleinern sich durch die hohe Lichtausbeute im Nahbereich die Pupillen und vergrößern daher die Iris und bringen diese zu farbenfroher Geltung. Der Blick wird so automatisch auf die, durch einen harten Kontrast abgetrennten, Augen bzw. Iris gelenkt. Diese Wirkung kann man schon fast als hypnotisch bezeichnen.

Interessant bei der Ausleuchtung ist auch, dass die Helligkeit mit entsprechendem Abstand stark abnimmt was zur Folge hat, dass der Hintergrund schnell absäuft und dunkel wird. Dadurch rückt das Gesicht stark in den Fokus und wird als Hauptmotiv hervorgehoben.
Man kann diesem Effekt jedoch entgegenwirken, indem man den Hintergrund mittels eines (oder mehreren) Blitzes ausleuchtet.
